Der FDP Stadtverband Attendorn verzichtet auf Wahlplakate!

Im heutigen digitalen Zeitalter empfinden wir von der FDP in Attendorn das "zupflastern" von Laternenpfählen mit Plakatwerbung als nicht mehr zeitgemäß. Unter den Aspekten von Nachhaltigkeit und Schonung von Ressourcen, muss man diese Art der Werbung verurteilen. Durch immer häufigeren Vandalismus, kam es bei den letzten Wahlen schon vermehrt zu
Bürgerbeschwerden, weil die Rest der Plakate dann in der Natur und auch in privaten Gärten landeten.

Bayerns Corona-Test-Debakel

Digitalisierung muss endlich in den Behörden ankommen

Markus Söder hatte versprochen: "Wir testen an der Grenze für ganz Deutschland." Doch die analoge Übermittlung der Ergebnisse dauert so lang, dass die Corona-Tests für Urlaubsheimkehrer faktisch wertlos sind. Das Verfahren lief bislang vorwiegend manuell: ...

#mittelstandbrauchtzukunft

Parteileben

FDP dankt Hermann Otto Solms für herausragendes Engagement

Der Bundesschatzmeister der Freien Demokraten, Hermann Otto Solms, stellt im September sein Amt zur Verfügung,  um ein Jahr vor der wichtigen Bundestagswahl eine geregelte Nachfolge für dieses zentrale Amt zu ermöglichen. In einem Schreiben an den Bundesvorstand ...

Wall-Center Attendorn – unser Standpunkt

Wall-Center
Wall-Center







Wie der Presse zu entnehmen war, stellen sich Bürgermeister und Verwaltung sowie die 4 anderen
im Rat der Stadt Attendorn vertretenen Parteien weiterhin hinter das Projekt Wall-Center Attendorn
und die Planung der ITG.

Unser FDP-Vertreter im Rat Ralf Warias hat als einziger Abstand von einem „weiter so“ genommen
und dieses dem Bürgermeister auch schon vor Wochen mitgeteilt. Diese Entscheidung wurde
innerhalb der kommunalpolitisch Verantwortlichen der Attendorner FDP durchaus kontrovers
diskutiert. Letztendlich haben wir uns aber aus den folgenden Gründen dagegen entschieden, in
diesem sensiblen Bereich der Stadt allein auf die ITG-Planungen zu setzen:

     Die vorgelegte Planung entspricht nicht der im Innenstadtentwicklungskonzept
    vorgesehenen Ansiedlung von großflächigen Einzelhandel, der das vorhandene Angebot
    sinnvoll ergänzt, ebenfalls wird der Aspekt Wohnen völlig außer acht gelassen

     Die vorgelegte Planung entspricht auch nicht ansatzweise mehr den Vorgaben in der
    ursprünglichen Ausschreibung. Die eigenen Ansprüche an Funktion und städtebauliches
    Erscheinungsbild wurden offensichtlich den Renditeerwartungen von ITG geopfert.

     Die Auswirkungsanalyse des Investors kommt zu einem Ergebnis bei den
    Umverteilungsquoten, was nach gängiger Rechtsprechung nicht positiv abgewogen werden
    darf. Hier kommen wir unserer Kontrollfunktion als Stadtrat nach und möchten nicht wieder
    sehenden Auges in den nächsten zu verlierenden Gerichtsprozess stolpern. Nach der Pleite
    bei der Sanierungssatzung und der entsprechenden Kommentierung der Richter, ist das
    Vertrauen in Teile der Verwaltung abgeschmolzen.

     Schon beim Bau des Alleecenters hatte die Bezirksregierung große Sorgen hinsichtlich der
    Entstehung eines neuen Zentrums mit schädlichen Folgen für die Innenstadt. Die ITGPlanungen würden aber zu einer deutlichen Verlagerung der Kundenströme in diesen Bereich
    führen.

     Die Dimensionierung des Projektes passt nicht, die Auswirkungsanalyse zeigt die Gefahren
    deutlich auf.
    Wir sehen hier keine Kompensierung der Gefahren durch die skizzierten
    Vorteile. Wir zeigen damit auch Verantwortung für die Händler und Dienstleister, die seit
    vielen Jahren mit ihren Angeboten unsere Stadt attraktiv machen.

     Worauf basiert die Annahme, dass Bürger anderer Kommunen wegen eines Wall-Center mit
    diesem Besatz nach Attendorn kommen? Für die täglichen Bedarfsgüter nimmt niemand
    gerne Zeit und Wege in Kauf – schon gar nicht, wenn er sie auch am Wohnort hat. Auch die
    Ergebnisse der vergangenen Passantenbefragungen geben diese Einschätzung nicht her.

     Wie professionell arbeitet der Investor? Das ein Projektgegner in diesem Planungsstand noch
    ein Schlüsselgrundstück ergattern konnte wirft bei uns schon Fragen auf.

Die FDP Attendorn wünscht sich einen Neustart bei diesem Projekt. Wir sollten die vorliegende
Beschlusslage aufheben und vernünftig neu planen. Attendorn hat an dieser exponierten Stelle
einfach mehr verdient, als den billigsten Bau
eines auswärtigen Investors den nur die Rendite
interessiert. Lassen Sie uns die vielen Eingaben von über 100 interessierten Bürgern als Anregungen
nutzen. Wir möchten aber an dieser Stelle auch mögliche heimische Investoren noch einmal
aufrufen, sich einzubringen. In Zeiten von Negativzins und einem wahrlich überschaubaren
Angeboten an interessanten Geldanlagen, bietet gerade ein solches Vorhaben spannende
Möglichkeiten.
Lassen Sie uns hier vor Ort gemeinsam etwas Gutes entwickeln.

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