Pressemitteilungen vom 14.05.2016:

Auf die Unterbringung erfolgt die Integration

Attendorn.. Auf Einladung des FDP-Stadtverordneten Ralf Warias fand jetzt ein informativer Austausch zwischen Henning Höne MdL, dem kommunalpolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion sowie Bürgermeister Christian Pospischil und Kämmerer Klaus Hesener statt.

Das wichtigste Thema war die Belastung der Stadt Attendorn durch die Flüchtlingsproblematik.

Henning Höne MdL stellte nochmals klar, dass die Politik der Bundeskanzlerin mit ihrem Versprechen „wir schaffen das“ vor allem ein Versprechen zu Lasten Dritter ist, zu Lasten der Kommunen, dem Deutschen Roten Kreuz, den Vereinen und vor allem den vielen ehrenamtlich engagierten Menschen in unserem Land. Ohne den Einsatz all dieser Menschen hätte diese Krise nicht geschultert werden können. Daher ist es jetzt sehr wichtig, nach der Lösung der Probleme rund um die Unterbringung, mit Hochdruck die Integration der Menschen anzugehen, die in unserem Land bleiben können und möchten. Akzeptanz findet vor Ort statt, es darf nicht zu Einschränkungen dauerhaft in den Schulen kommen oder bei den Sportmöglichkeiten. Auch darf nicht der Wert des Eigentums durch Zeltstädte oder Containersiedlungen nachhaltig sinken.

Henning Höne MdL machte deutlich, dass wir sehr genau zwischen Einwanderung und Asyl differenzieren müssen. Die FDP fordert seit langem ein Einwanderungsgesetz, um dem demografisch bedingten Arbeitskräftemangel der Zukunft nachhaltig zu begegnen. Die Asylanten sind hier sicherlich nicht die nachhaltige, langfristige Lösung.
Lautstarke Wortmeldung

Die Attendorn Vertreter machten sehr deutlich, dass sie auch eine Beteiligung des Bundes/ Landes an den Integrationskosten zeitnah erwarten. Die bisher bewilligten Mittel reichen allenfalls für eine auskömmliche Ausfinanzierung der Unterbringung von Asylanten. Ralf Warias forderte Henning Höne MdL auf: „ Setzen Sie sich bitte lautstark im Landtag für unsere Kommunen bei diesem Thema ein.“
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